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Vor 2 Jahren beglückte uns EA mit Dead Space. Wie aus dem nichts tauchte das Spiel auf und räumte einen Award nach dem anderen ab. Fans des ersten Teils warten seitdem sehnsüchtig auf eine Fortsetzung. Auf der E3 war es nun soweit und Dead Space 2 wurde dem breiten Publikum gezeigt. Resultat? Hitverdächtig. Nun ist seit dem 21.Dezember im PSN und auf XBL eine Demo erschienen. So habe ich prompt die Demo gezogen und mich in das Horror Spektakel fallengelassen. Hat es mich wieder gepackt oder empfand ich den Ausflug als schlechten B-Horrorstreifen, das und mehr erfährt ihr nur hier.
Kurzer Einstieg
Gut das EA beim Einstieg aufgepasst hat. Denn nicht jeder Spieler da draußen kennt die gesamte Story von Dead Space und das ist gut so. Leute die den ersten Teil nicht gespielt haben, bekommen einen kleine " Was ist in Teil 1 passiert"-Erzählung. Das gute dabei ist, dass EA es schafft dem Spieler nicht zuviel und auch nicht zu wenig zu erzählen. Isaacs Vergangenheit bleibt aber auch nach dem Einstieg noch im dunklen, denn gerade das Ende von Dead Space war eine Überraschung. Trotzdem bekommen gerade Anfänger einen guten Eindruck was im Vorgänger passiert ist. Der Ganze trip spielt genau 2 Jahre nach dem ersten Teil und Isaac wird in einem Krankenhaus behandelt. Denn auch wenn körperlich alles im guten Zustand ist, kann er den Vorfällen der Vergangenheit nicht entfliehen. Ständig hat Isaac psychische und verstörende Bilder im Kopf und wenn das schon nicht reicht, bekommt Isaac es wieder mit dem Necromorphes zu tun.
Dead Space Upgrade 2.0
Natürlich dürft ihr auch in der Fortsetzung mit Isaac spielen. EA hat dazu gelernt, war Isaac noch im Vorgänger stumm, so lässt ihn EA im zweiten Teil auch mal ein paar Sätze sagen. Nunja, die Demo ist nicht wirklich lang und dehalb hat man nur einen kleinen Eindruck von Isaac machen können, doch das was ich gehört habe klingt schon ganz gut. Mal schauen wie es in der Vollversion aussieht. Auch neu ist das man in einem schwerelosen Raum mit seinem Anzug Gleiten/Fliegen kann. Es sieht nicht nur gut aus sondern steuert sich auch noch gut. Auch sonst scheint das Spiel viele kleine Verbesserungen an den Tag zu legen, konnte man noch im vorgänger nur einmal auf den Boden stampfen und dabei die Gegner herzhaft in ihre Einzelteile zerfetzen, so ist es nun möglich mehrere Tritte hintereinander zu machen. Und das ist bitter nötig, denn die Horden an Gegner lassen sich somit schnell und effektiv beseitigen. Auch das Interface wurde beibehalten, dass heisst, dass es im Prinzip fast keine anzeigen gibt. Denn sowohl der Gesundheitszustand als auch die Munitionsanzeige werden in das Spiel integriert sein. So leuchtet eine Vertikale Gesundheitsanzeige auf Isaacs Rücken. Da der Spieler, Issac eh aus der Schulterperspektive spielt, hat man so die ganze Zeit den perfekten Überblick über den Zustand des Helden. Das trifft auch auf den Munitionszustand zu, so sieht man beim Anvisieren die Anzahl der noch verbleibenden Schüsse und den gesamten Munitionsvorrat. So gibt es nie eine Unterbrechung des Spielflusses. Dasselbe gilt auch bei den Zwischensequenzen. Der Spieler ist stets Herr des Geschehens und kann sich bei Zwischensequenzen immer bewegen. Nie schaltet die Kamera um. Man spielt das gesamte Spiel aus der Schulterperspektive. Dadurch wird nicht nur eine tolle und stimmige Atmosphäre geschaffen, sondern auch ein packendes Mittendringefühl. Ansonsten bleibt alles beim alten. Isaac steuert sich butterweich durch die Kulisse und auch die Quicktimeszenen sind wunderbar eingebaut.
Verstörende Kulisse
Dead Space-Veteranen werden sich sofort heimisch fühlen. Egal ob Steuerung, Atmosphäre oder Soundtrack. Alles wirkt aus einem Guss. Das hohe Niveau bleibt bis zum Ende der Demo und übertrifft den Vorgänger mit leichtigkeit. Egal ob knackige Texturen, grandiose Licht- und Partikeleffekte oder wunderbare Schattenspielchen. Alles ist auf Top Niveau. So wurden gerade die Schatten deutlich verbessert und wirken nicht mehr pixelig und gar kantig wie im ersten Teil. Selbst die Architektur wurde nochmals deutlich imposanter gestalten.
Arthur´s Ersteindruck:
Was EA hier mal wieder abliefert, ist auf jedenfall ein verdammt höllischer Kandidat für das Spiel des Jahres 2011. Und das obwohl EA, schon fast bei mir verschis... hatte, naja nach dem Medal of Honor Debakel hatte ich die Befürchtung das der zweite Horror Trip von Isaac nicht an dem vorgänger anknüpfen kann. Das die anfängliche Skepsis in Euphorie übergeschwappt ist liegt einzig nur daran, dass EA es schafft neue Elemente einzubauen und dabei nicht das perfekte Gameplay aus dem Augen zu lassen ist ein kunststück. Leider ist das nur eine Singelplayer Demo. EA hat schon angekündigt das Dead Space 2 einen Multiplayermodus enthält. Na wenn die Singelplayer Demo am Ende das hohe Niveau hält, dann glaube ich wird das ein Trip in die Hölle, natürlich im positiven Sinne.
Ich zähle jetzt nur noch die Tage bis zum Release.