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Der holprige Start und die anhaltenden Probleme des MMORPGs Final Fantasy XIV (PC, PS3) hatten Square Enix in der letzten Zeit dazu veranlasst, sich öffentlich bei den Spielern zu entschuldigen. So auch CEO Yoichi Wada, der sich 2010 für die schlechte Qualität des Spiels entschuldigte und eine große Restrukturierung des Projektes einläutete.
Auch der neue Director Naoki Yoshida gibt sich in Anbetracht der vergangenen Fehler offen: "Als ich damals hörte, dass Final Fantasy XIV nach der Beta wie geplant in den Handel kommen würde, dachte ich, dass das wahrscheinlich ein großer Fehler sein wird."
Die Entwickler machten laut Yoshida den Fehler, zu sehr auf Final Fantasy XI zu schauen und Final Fantasy XIV komplett anderes gestalten zu wollen: Final Fantasy XIV sollte sich massiv von Final Fantasy XI unterscheiden, was nicht gutgehen konnte.
Yoshida hätte es besser gefunden, wenn sich die Entwickler an World of Warcraft orientiert hätten: "Ich denke, dass es gut gewesen wäre, wenn sie versucht hätten, aus World of Warcraft ein Final Fantasy zu machen", meint Yoshida. Die Entwickler hätten besser ein Jahr lang World of Warcraft spielen und sich davon inspirieren lassen sollen.
Aber weil sich Final Fantasy XIV so stark von Final Fantasy XI unterscheiden sollte, blieb am Ende vom fertigen Spiel nicht mehr viel übrig. Die Erwartungen an den Neustart von Final Fantasy XIV sind hoch, wie der Director eingesteht. Dieselben Fehler will er deshalb auch nicht wiederholen: "Wenn wir das machen, dann würde das auf einer Stufe mit der Vernichtung der Firma stehen."
Die PS3-Version von Final Fantasy XIV soll 2013 weltweit auf den Markt kommen.
Quelle: Gamefront.de