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News # So hätte Project Copernicus aussehen können

http://www.christian-gaming.com/wp-content/uploads/2012/05/Project-Copernicus.jpg

In einem Interview mit Kotaku gab Curt Schilling – Gründer der insolventen 38 Studios – an, dass das Kingdoms of Amalur-MMO Project Copernicus keinen Spaß gemacht hätte, und auch niemand bei ihnen es gespielt hätte. Die Aussage hat einen ehemaligen Angestellten verärgert, der nun gegenüber Kotaku klarstellte, dass die Behauptungen seines Ex-Chefs so nicht stimmen würden.

 

Er gab an, dass Project Copernicus lange Zeit keinen Spaß gemacht hätte, trotzdem hätten sie es gerne spielen wollen. Das Problem war aber, dass sie selten einen Server gefunden hätten, auf dem sie hätten spielen dürfen, da die meisten für private Demos reserviert waren. Um Project Copernicus spielen zu können, kamen manche Mitarbeiter sogar am Wochenende in die Firma. Laut dem ungenannten Ex-Angestellten von 38 Studios spielte sich das MMO wie World of Warcraft, allerdings hob es sich durch die unterschiedlichen Fähigkeiten und deren originelle Anwendung von anderen Spielen ab.

 

Nur zwei Tage, bevor die Insolvenz angemeldet wurde, gab es erstmals PvP, was viele dazu veranlasst hätte, gar nicht mit dem Spielen aufhören zu wollen. Das wäre der erste Firmen-Playtest gewesen, bei dem sie sich hätten zwingen müssen, mit dem Spielen aufzuhören und zurück an die Arbeit zu gehen. Hätten sie neun weitere Monate gehabt, um Project Copernicus zu entwickeln, dann wäre das Spiel unterhaltsam geworden, wenn es nicht sogar absolut Spaß gemacht hätte.

 

Um das zu belegen, spendierte der anonyme Ex-Angestellte drei Videos, die das Gameplay des MMO und das Menü zur Charaktererstellung zeigen. Das Bildmaterial stammt noch aus einem Pre-Alpha Stadium, daher fehlen noch visuelle Effekte, Animationen, endgültige Fähigkeiten und im Fall des Menüs finale Artworks.

Mittlerweile gehört das komplette geistige Eigentum der ehemaligen 38 Studios dem Staat Rhode Island, der sich theoretisch auf Käufersuche befinden könnte. Das heißt, es besteht noch immer die Chance, dass jemand Project Copernicus unter seine Fittiche nimmt, es vervollständigt und veröffentlicht. Natürlich gibt es keine Garantie, dass das Spiel dann noch so aussieht, wie auf den folgenden Videos:

 

Quelle: de.ign.com

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