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Seit 70 Tagen sind die beiden ArmA-3-Entwickler Ivan Buchta und Martin Pezlar in einem griechischen Gefängnis inhaftiert. Nun wurden ihnen sowohl der Einspruch als auch die Möglichkeit eines Freikommens gegen Kaution verweigert.
ArmA 3 ist ein Militär-Shooter, der auf der Insel spielt, auf welcher die beiden Entwickler verhaftet wurden. Das Studio Bohemia Interactive gibt an, beide hätten dort nur Urlaub gemacht. Buchta und Pezlar werden beschuldigt, griechische Militäranlagen ausspioniert zu haben – ihnen drohen bis zu 20 Jahre Haft.
Die Verhältnisse im griechischen Gefängnis lassen Angaben von Buchta und Pezlar zufolge mehr als zu wünschen übrig. Ihre Eltern werden mit den folgenden Worten zitiert:
Sie befinden sich in einer Zelle mit mehr als 25 Personen, sie schlafen auf dem Boden. Zweimal täglich erhalten sie Essen.
(Miloslav Buchta, Vater von Ivan.)
Unsere Jungen sagen uns am Telefon nicht mehr, dass alles okay ist und sie damit klarkommen. Nach der Entscheidung des Gerichts hören wir von ihnen nur noch, was keine Eltern jemals hören wollen: Mom, Dad, bitte rettet uns.
(Eine der Mütter der beiden.)
Nun versuchen die Familien der beiden, sie über die höchsten politischen Instanzen in Griechenland freizubekommen. Zudem gibt es eine Fan-Kampagne, die die Freilassung von Buchta und Pezlar fordert. Wir halten euch auf dem Laufenden!
Quelle: Next-Gamer.de