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Vivendi, der größte französische Medienkonzern, will seine Aktienmehrheit an Activision Blizzard verkaufen. Der Grund sind Vivendis finanzielle Probleme.
Laut einem Bericht des Nachrichtendienstes Reuters wurde eine Großbank von Vivendi beauftragt, den Medienkonzern bei dem Verkauf der Activision Blizzard-Anteile zu unterstützen. Da Vivendi durch die Übernahme des französischen Telekommunikationsunternehmens SFR in massive finanzielle Schwierigkeiten geraten ist, erhofft man sich durch den Verkauf der Anteile eine Verbesserung der momentanen Lage.
Der Verkauf soll eine Rekordsumme in Höhe von USD 10 Mrd. einbringen. Laut Reuters haben bereits Microsoft, Time Warner und der chinesische Telekommunikationskonzern Tencent Interesse an den zu verkaufenden Activision Blizzard-Anteilen gezeigt.
Die Unternehmen äußern sich aber nicht zur aktuellen Lage ihrer Verhandlungen. Tencent besitzt schon die Rechte für die Vermarktung der "Free-to-play"-Variante von Call of Duty, außerdem erwarb der chinesische Konzern vor kurzem einen Minderheitenanteil an Epic Games.
Quelle: Gamefront.de