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Die Herren Yann Robert, Franck Sauer und Yves Grolet haben bekanntgegeben, dass man die Rechte an Outcast von der insolventen Atari SAS erworben hat. Damit ist die Marke wieder bei ihren Schöpfern angelangt. Die Gründer des Studios Appeal wollen Outcast nun wiederbeleben und wollen die Fans schon bald über die kommenden Schritte unterrichten. Trotz 400.000 verkaufter Einheiten sahen die Rechteinhaber damals keinen Grund für eine Neuauflage, obwohl der 2001 bereits in Produktion ging und den Namen Outcast: The Lost Paradise trug. Im August 2002 meldete das Entwicklerstudio Appeal Insolvenz an. Jedwede Bestrebungen scheiterten bisher an den finanziellen Mitteln.
Outcast gilt als technischer Meilenstein, der auch spielerisch Akzente setzte. Der Titel von 1999 ist mit Polygon- und Voxel-Technik ausgeführt, die für damalige Verhältnisse unendlich weite Open-World-Landschaften generieren konnte. Die Kombination dieser beiden Techniken ist als durchaus selten einzustufen. Voxel waren anno 1999 keine Neuheit, eine Handvoll anderer Spiele (darunter Comanche und Delta Force) machten sich die "3D-Pixel" schon vorher zunutze.
Der Vorteil von Voxeln: Mit ihnen war es damals möglich, organisch wirkende Rundungen darzustellen, für die es Unmengen an Polygonen gebraucht hätte. Der Nachteil: Mangels Voxel-Beschleunigern (die damals tatsächlich im Gespräch waren) wurde deren Berechnung dem Hauptprozessor aufgebürdet; die damaligen Hochleistungs-Grafikkarten Voodoo 3, Riva TNT 2 und Rage 128 Pro blieben ungenutzt. Outcast traf bei Erscheinen auf 550-MHz-CPUs - und traute diesen im Grafikmenü per Preset keine maximalen Details zu. Mit Recht, wie sich in zeitgenössischen Tests herausstellte: Mit höchsten Details in der maximalen Auflösung 512 x 384 (!) konnte man sich mit einem typischen System bereits über zweistellige Bildraten (10-15 Fps) freuen.
Quelle: PCgameshardware.de