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Sony gibt bekannt, dass man seinen Spiele-Entwickler Studio Liverpool geschlossen hat. Alle Projekte des Studios wurden gestrichen.
In einer Stellungnahme teilt Sony mit, dass man regelmäßig alle Entwickler-Teams auf den Prüfstand stellt. Sollte nicht mehr gewährleistet sein, dass ein Studio hochqualitative, innovative und kommerziell erfolgreiche Produkte herstellen kann, dann müssen die Konsequenzen gezogen werden.
Im Fall von Studio Liverpool hat sich Sony angeschaut, welche aktuellen und geplanten Projekte demnächst und in einiger Zeit von dem Entwickler-Team auf den Markt kommen werden. Das Ergebnis der Untersuchung war nicht zufriedenstellend, so dass Sony Studio Liverpool geschlossen hat.
Das im Wavertree Technology Park in Liverpool, England, ansässige Studio war Teil der Sony Worldwide Studios. Gegründet wurde es 1984 von Ian Hetherington und David Lawson als Psygnosis.
Zu den ersten Hits gehörten Brataccas (Amiga/ST, 1986), Blood Money (Amiga/ST/C64, ab 1989), The Killing Game Show (Amiga/ST, 1990) und Shadow of the Beast (Amiga/ST/C64/FM Towns, ab 1989).
1993 wurde Psygnosis von Sony gekauft. Das Studio entwarf PlayStation-Hits wie die futuristische Rennspiel-Serie Wipeout, den Shooter G-Police, das Crash-Autorennen Destruction Derby und die Weltraum-Kampfsimulation Colony Wars. 2001 wurde das Team schließlich in Studio Liverpool umbenannt und war zuletzt Teil der Sony Worldwide Studios.
Studio Liverpool soll zudem an einem Wipeout für die PS4 gearbeitet haben, wie Eurogamer meldet. Die Seite stützt sich auf eine "glaubwürdige Quelle". Das Rennspiel sollte ein Starttitel der PS4 werden.
Ein zweiter PS4-Titel soll ein Splinter Cell-ähnliches Spiel gewesen sein, der ebenfalls zum Verkaufsstart der PS4 hätte erscheinen sollen.
Quelle: Gamefront.de