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Der Survival Horror hat in den Resident Evil-Spielen der letzten Jahre immer mehr abgenommen, während Action- und Shooter-Elemente stärker in den Vordergrund gerückt sind. Laut Masachika Kawata von Capcom hat das auch damit zu tun, dass der Survival Horror die Spieler im Laufe der Zeit frustriert hat.
Das sagte der Produzent von Resident Evil: Revelations (3DS) und Resident Evil: Operation Raccoon City (PS3, Xbox 360) in der britischen Play. "Survival Horror hat traditionell etwas damit zu tun, die Freiheit des Spielers einzuschränken, und dadurch Spannung aufzubauen", meint Kawata.
"Begrenzte Slots im Inventar, wenig Munition und ähnliche Dinge haben mit Sicherheit die Angst beim Spieler geschürt und ihm ein Gefühl der Hilflosigkeit vermittelt", äußert er sich über die frühen Resident Evil-Spiele.
"Doch was damals, als das Genre gerade erst entstand, noch eine originelle Spielerfahrung war, sorgte im Laufe der Jahre für Verdrossenheit. Action-Elemente gewannen im Survival Horror immer mehr die Oberhand, um den Frust mit diesen Einschränkungen beim Spieler abzubauen.
Wir haben Resident Evil: Revelations (3DS) zum Beispiel so entwickelt, dass das klassische Erforschen im Survival Horror Stil mit schneller Action vermischt wird: Die überwiegende Mehrheit der Presse und Kundenreaktionen auf Revelations hat bewiesen, dass ein Spiel mit schneller Action dem Geist von Resident Evil durchaus treu bleiben kann."
Quelle: Gamefront.de