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Resident Evil 6 wird aktuell recht deutlich kritisiert, weil es ziemlich auf Action getrimmt ist und von dem Survival-Horror kaum noch etwas übrig ist. Der Director Hiroyuki Kobayashi erklärte in einem Interview, warum man sich so entschieden hat. Laut ihm entwickelt man Spiele für den Massenmarkt, um zu überleben. Dazu heißt es weiter: "Wie weit können wir in Richtung Horror gehen, um nicht den durchschnittlichen Spieler zu verlieren? Wie weit können wir die Horror-Elemente zurückfahren mit dem Risiko, die Core-Fans zu verlieren, inklusive der Resident Evil-Fans?"
Die Herausforderung ist deswegen, beide Gruppen von Spielern zufrieden zu stellen, was Capcom laut Hiroyuki Kobayashi auch machen kann. So könne man RE-Fans auch ein gruseliges Level nach dem anderen liefern, was ihnen am Anfang auch gefallen wird, doch irgendwann gewöhnen sie sich daran und verlieren vielleicht nach einiger Zeit das Interesse, so Hiroyuki Kobayashi weiter. Ähnlich soll es sich bei den Casual-Gamern verhalten, denen so etwas zu gruselig wird und sie nicht mehr weiter spielen wollen, weil es sie überwältigt. Um also beide Gruppen zu bedienen, müssen Variationen des Gameplays ins Spiel. Hiroyuki Kobayashi ist deswegen der Ansicht, dass man den Kunden nicht mit Horror zuschütten sollte. Den Artikel findet ihr bei VG247.
Quelle: Gamezone.de