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Vor wenigen Jahren sah sich Sony noch zum Teil recht harsch formulierter Kritik ausgesetzt, als man unter der Aufsicht von PlayStation-Schöpfer Ken Kutaragi die PlayStation 3 ins Rennen schickte. Vor allem die komplizierte Hardware-Architektur und die bescheidenen Dev-Kits machten vielen Entwicklern und Publishern seinerzeit zu schaffen und führten dazu, dass einige Titel erst später oder in einer abgespeckten Form für die PS3 erschienen.
Geht es nach Double Fines Tim Schafer, dann hat bei Sony in den vergangenen Jahren jedoch ein Umdenken eingesetzt. Mittlerweile soll das japanische Unternehmen nämlich offen auf die Entwickler zugehen und sich deren Feedback zu Herzen nehmen. “Das ist das erste Mal, dass wir von einem Konsolenhersteller wie Sony angesprochen und gefragt werden ‘Wir möchten erst einmal wissen, was ihr von dieser neuen Box wollt. Wir haben diese und jene Features, was könnt ihr damit anfangen?’ Intern haben wir bereits ein paar Leute abgestellt, die mit den Features herumspielen und schauen, was man mit diesen machen kann”, so der Branchen-Veteran.
“Es ist nicht schwer, die Entwickler für sich zu gewinnen. Wir wollen nur, dass man uns mit etwas Vernunft behandelt”, führt Schafer aus und nennt als Beispiele die Möglichkeit, Spiele nach eigenem Ermessen patchen oder Download-Titel eigenhändig in dafür vorgesehenen Territorien veröffentlichen zu können, ohne auf einen Publisher angewiesen zu sein.
Quelle: Play3.de