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Gestern war es so soweit, die neue Xbox One wurde im feierlichen Rahmen der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Microsoft verriet zwar einiges über die Technik der Konsole, ließ aber auch viele Fragen zunächst unbeantwortet – etwa was den Xbox One-Online-Zwang angeht. Erst im Anschluss an die Präsentation kam etwas Licht ins Dunkle, dennoch waren die Aussagen der Verantwortlichen mehr als schwammig.
Generell besteht kein Online-Zwang, was allerdings nur heißt, dass die Xbox One nicht permanent mit dem Internet verbunden sein muss. Besitzer können prinzipiell also ohne dauerhafte Verbindung spielen, Blu-ray-Filme und TV gucken – bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Mindestens alle 24 Stunden muss eine Internetverbindung gegeben sein. Ansonsten können laufende Partien aufgrund einer fehlenden Synchronisation nicht weitergespielt werden und das sogar bei Singleyplayer-Games. Die guten News über den angeblich nicht vorhandenen Xbox One-Online-Zwang entpuppen sich also als reine Makulatur.
Bei den Infos zur Xbox One-Hardware drückte sich Microsoft schon klarer aus. Umso interessanter die Aussage des Generel Managers Greg Williams der Abteilung Xbox Silicon Development in einem Video-Interview mit Engadget: "Wir wollten nicht die beste High-End-Grafik erzielen." Die Macher haben es eher auf die breite Masse abgesehen, die sich ihrer Ansicht nach offenbar mit weniger zufriedengibt.
Quelle: Spieleradar.de