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Hat wohl nicht viel mit Games zutun, aber man sollte trotzdem mal den Aufstieg von kino.to erwähnen, da sie wieder zurück im Geschäft sind. Während unter der alten Domain kino.to nach wie vor nur die Warnung der Polizei zu lesen ist, lassen sich die Betreiber des Streamingportals nicht einschüchtern und sind nun unter der Adresse kinox.to wieder erreichbar. Bis auf das "x" im Namen hat sich nichts geändert, im bekannten Design werden all die Filme und Serien angeboten, die schon kino.to so erfolgreich machten. Die Betreiber der Seite haben der GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) sogar den Kampf angesagt und das sogar sehr derbe: "Liebe GVU, Filmindustrie und Staat: Denkt ihr wirklich ihr könnt uns stoppen nur weil ihr haufenweise Geld habt? Wie kann es sein, dass harmlose Webseitenbetreiber auf eine Stufe mit Mördern und Vergewaltigern gestellt werden? Merkt ihr überhaupt noch was in eurem Wahn? Für was finanzieren wir euch jeden Monat? Damit ihr uns verarscht?!"
Die GVU hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet und was sie zu sagen haben war wie folgt: "Das Auftauchen der Seite ist keineswegs überraschend. Dass es vergleichsweise lange gedauert hat, bis diese Resteverwertung von kino.to online gestellt wurde offenbart, wie empfindlich die Aktion der Generalstaatsanwaltschaft Dresden die Szene getroffen hat. Insgesamt macht das Verfahren schon jetzt deutlich, dass die Köpfe hinter dem parasitären System kino.to eindeutig wirtschaftlich motivierte Kriminelle sind. Dabei wird das tatsächliche Ausmaß der Geschäftemacherei erst nach abgeschlossener Auswertung der beschlagnahmten Server und Unterlagen durch die Ermittlungsbehörden bekannt werden. Auch in den GVU-Vorgängen gegen andere illegale Portale wurde und wird die Gewerbsmäßigkeit der Urheberrechtsverletzungen immer wieder deutlich. Nicht zuletzt deshalb wird die Organisation auch weiterhin die Strafverfolgung von solchen digitalen Hehlern unterstützen. Dies gilt sowohl für bestehende, als auch zukünftige Verfahren. Dabei kann nunmehr infolge des wochenlangen Medieninteresses an dem Fall kino.to davon ausgegangen werden, dass Nutzern die Illegalität solcher Angebote bewusst sein dürfte."
Den Link zur Seite gibt´s hier. Zurzeit scheint sie aber wieder down zu sein, was wahrscheinlich an der hohen Nachfrage liegt.