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Auf der E3 2012 führte Ubisoft Splinter Cell: Blacklist erstmals einem großen Publikum vor. Eine Folterszene, in der Sam Fisher einen Gefangenen gewaltsam verhörte, stieß dabei auf wenig Gegenliebe. Am Ende der spielbaren Sequenz konnte der Spieler entscheiden, ob er das wehrlose Opfer zur Strecke bringt oder es verschohnt. Die schonungslose Darstellung der Foltermethoden brachte Ubisoft Kritik ein, weshalb der französische Publisher den Entschluss gefasst hat, die besagte Szene aus dem fertigen Spiel zu entfernen.
Dass überhaupt Wirbel um die Sache gemacht wurde, hat aus Sicht des Producers Andrew Wilson einen Grund: "Das Erste, was ich dazu sagen würde, ist, dass möglicherweise der Kontext fehlte - und bei solch einer Momentaufnahme erscheint es dann als ziemlich hartes Material", sagt Wilson im Gespräch mit Eurogamer. "Während des Entwicklungsprozesses gibt es immer Dinge, von denen man glaubt, dass sie nicht gut funktionieren. Bei jedem Spiel ist das so und es werden bestimmte Dinge geschnitten."
Quelle:;Eurogamer