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Hier sind Kommentare von japanischen Spiele-Entwicklern, in denen es über ihre Zukunftspläne geht. Die Aussagen stammen aus der aktuellen Famitsu.
Hideaki Itsuno von Capcom
Bereits gestern wurde gemeldet, dass Itsuno gerne Dragon's Dogma 2 entwickeln will. Jetzt berichtet die Famitsu detaillierter über das Vorhaben: So wünscht sich Itsuno bei einem möglichen Nachfolger, dass die Spieler ihre Quests und Pawns selbst entwerfen können.
Abgesehen davon will Itsuno gerne mal ein Prügelspiel machen. Ungewöhnlicherweise sollen die Fähigkeiten und Erfahrungen der Spieler nicht unbedingt ein Vorteil beim spielen sein. Wie das genau aussehen soll, verrät Itsuno nicht - er hat aber schon ein Idee, wie das funktionieren könnte.
Motohide Eshiro von Capcom
Eshiro will gerne mal ein Arcade-Prügelspiel machen. Hier schwebt ihm so etwas wie Final Fight vor, allerdings unter Verwendung der heutigen Technologie.
Er bescheinigt Spiele-Entwicklern im Westen, dass sie unglaubliche Spiele auf die Beinen stellen können. Japanische Entwickler können ihnen nicht das Wasser reichen, wenn sie genau dieselben Dinge machen wie ihre Kollegen im Westen. Deshalb müssen die Japaner seiner Einschätzung nach mit neuen und originellen Spielkonzepten dagegenhalten.
Suda 51 von Grasshopper Manufacture
Suda 51 ist davon überzeugt, dass Online ein absolutes Muss in der Zukunft sein wird. Er will auch gerne mal etwas mit "sozialen Elementen" ausprobieren.
Die Arbeiten an Killer is Dead (PS3, Xbox 360) kommen indes gut voran. Die Fans sollen sich aber noch etwas gedulden, bevor er weitere Details zum Spiel bekanntgeben kann. Suda 51 hofft, dass er es hinkriegt, bald mit einem neuen Projekt starten zu können, das er komplett selbst geplant hat.
Keiichiro Toyama von Sony Computer Entertainment
Toyama würde einen Nachfolger zu Gravity Rush (PS Vita) machen, wenn die Fans es sich wünschen.
Toshihiro Nagoshi von Sega
Nagoshi merkt an, dass sich der japanische Konsolen-Spielemarkt schlecht entwickelt. Doch auch der internationale Markt zeigt erste Anzeichen für einen Einbruch. Um bei diesen harten Marktbedingungen bestehen zu können, fordert Nagoshi, dass Spiele-Designer ihre analystischen Fähigkeiten verbessern müssen.
Nur so können sie herausfinden, wo es Probleme gibt, die sie dann mit einer Lösung aus der Welt schaffen. Die derzeit populäre Free-To-Play-Struktur findet er attraktiv, Pläne hat er in diesem Bereich aber nicht.
Naoki Yoshida von Square Enix/http%3A%2F%2Fjpgames.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2011%2F06%2Fnaoki-yoshida-yoshi-p2.jpg)
Yoshida ist voll konzentriert mit der Aufgabe, Final Fantasy XIV (PS3, PC) fertigzustellen. Er hofft, dass er in Final Fantasy XIV alles möglich machen kann und würde hier auch gerne alles einbauen, was sich die Spieler wünschen.
Er ist ein großer Fans von Matsuno, Akihiko Yoshida und Hiroshi Minagawa. Wenn Yoshida von Grund auf etwas völlig Neues machen könnte, dann wünscht er sich, dass er Artworks von Akihiko Yoshida (Final Fantasy Tactics, Ogre Battle, Vagrant Story) in sein Spiel einbauen kann.
Quelle: Gamefront.de