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Beim damaligen Wechsel der Konsolengeneration im Jahr 2000 setzte Electronic Arts auf die RenderWare Engine für seine Spiele, was allerdings ein Desaster war. Das meint Frank Gibeau, Präsident von EA Labels, in der aktuellen EDGE.
Electronic Arts hat beim letzten Generationswechsel deshalb seine Lektion gelernt, wie Gibeau meint: "In der Zeit um 2000, haben wir beim Wechsel der Konsolengeneration keinen guten Job gemacht. Erinnern Sie sich an die Situation mit RenderWare? Das war Electronic Arts' Vietnam", sagt Gibeau.
Die RenderWare Engine wurde von Criterion Games entwickelt. Sie kam plattformübergreifend zum Einsatz, war Grundlage für Spiele auf PS3, Xbox 360, PS2, Xbox, Gamecube, uvm.
Auf den neuen Konsolen (PS3 und Xbox 360) lieg sie aber nicht rund. Besonders grafisch konnte RenderWare nicht beeindrucken und musste sich gegenüber Epic Games' Unreal Engine geschlagen geben. "Wir hatten den Fehler von damals erkannt, so dass wir jetzt frühzeitig hohe Investitionen in Technologien tätigen konnten, mit denen sich außerdem unsere besten Mitarbeiter befassten.
Und wir schafften es, so dass wir anschließend mit der Entwicklung von Spielen für die neue Hardware-Generation beginnen konnten", erklärt Gibeau.
Quelle: Gamefront.de