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In den vergangenen Wochen machte mehrfach das Gerücht die Runde, dass Microsoft bei der Xbox 720 auf eine Gebrauchtspielsperre setzen und den Second Hand-Markt für Videospiele so austrocknen könnte.
In einem aktuellen Interview goss Ian Livingstone, seines Zeichens Mitgründer von Eidos, neues Öl ins Feuer und gab zu verstehen, dass Microsofts kommende Konsole in der Tat mit einer Gebrauchtspielsperre versehen sein könnte. Da er hier nicht weiter in Detail geht, ist aktuell unklar, wie der Branchen-Veteran zu dieser Aussage kommt.
“Verpackte Spiele werden definitiv noch nicht verschwinden”, so Livingstone. “Meiner Meinung nach wird die nächste Generation der Konsolen – die PS4 und die neue Xbox – über optische Laufwerke verfügen, auch wenn man sie eigentlich gar nicht mehr haben möchte. Durch die globalen Breitband-Anbindungen ist der Sprung hin zum rein digitalen Vertrieb noch nicht möglich.”
“Daher mussten sie sich in der Mitte treffen. Die nächste Xbox setzt möglicherweise eine permanente Internet-Verbindung voraus und setzt auf eine Art Wasserzeichen auf der Disc. Dadurch könnten Spiele, die auf einer Konsole gespielt wurden, auf keiner anderen mehr genutzt werden. Erst in der Generation danach werden sie meiner Meinung nach auf den digitalen Vertriebsweg setzen.”
Bevor ein Aufschrei durch die Community geht, sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass wir es hier lediglich mit den Aussagen von Livingstone zu tun haben.
Quelle: Xbox Newz