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Damit Spiele so nah an der Realität wie möglich geschaffen werden können, gehört es inzwischen zu den meisten Entwicklungsprozessen sich vor Ort selbst ein Bild von dem zu machen, was im Spiel umgesetzt werden soll. Wie das Magazin PCGamer jetzt berichtet, könnte aber genau dieser Umstand schwerwiegende Folgen für zwei Mitarbeiter des Entwicklers Bohemia Interactive haben.
Dieser arbeitet zur Zeit an 'Arma III' und hat daher einige Angestellte auf die Insel Lemnos geschickt, wo Foto- und Videoaufnahmen der Umgebung gemacht werden sollten. Dabei sollen dem Magazin News247 aber auch einige Militärlager der griechischen Armee vor die Linse geraten sein, was letztendlich zur Verhaftung der beiden geführt hat. Inzwischen Marek Spanel von Bohemia zwar bestätigt, dass es zu diesem Vorfall gekommen ist, jedoch keine weiteren Auskünfte erteilt. Er bittet weiterhin darum nicht in den offiziellen Foren weiter über dieses Thema zu diskutieren, da noch gar nicht alle Details bekannt sind. Threads, welche sich auf dieses Thema beziehen, werden daher vorerst geschlossen.
Bereits vor einigen Jahren hat das griechische Militär bewiesen, dass es im Bezug auf diese Themen keinen Spaß versteht. Nach einer Flugshow wurden mehrere Personen, wie die beiden Bohemia-Angestellten auch, mit dem Vorwurf der Spionage verhaftet. Auslöser dafür war die Tatsache, dass die Fans Fotos der Kampfflugzeuge geschossen hatten. Erst nach sechs Wochen Arrest und einer Kaution von über 10.000 Euro wurden die Fans wieder auf freien Fuß gelassen. Insgesamt wurde den Flugzeug-Freunden eine Haftstrafe von 20 Jahren angedroht, welche nach einem Jahr wieder fallengelassen wurde. Bleibt zu hoffen, dass die beiden Bohemia-Angestellten dieser Maßnahme aus dem Weg gehen können.
Quelle: Looki.de