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Richter, Mediziner, Staatsanwälte, sie alle Streiken seit dem 17. September 2012 in Griechenland. Erstere sind dazu angehalten, nur in dringenden Angelegenheiten noch Urteile zu fällen. Der Fall der inhaftierten ArmA 3 Entwickler IvanBuchta und Martin Pezlar scheint allerdings nicht sonderlich dringend zu sein. Obwohl alle Welt glaubt, dass sie unschuldig im Gefängnis sitzen.
Wir erinnern uns: Anfang September wurden die beiden ArmA 3 Macher während einer Urlaubstour auf der griechischen Insel Limnos verhaftet. Mit der Begründung, sie hätten Spionageaufnahmen der dortigen Militäranlagen angefertigt. Ob was an der Sache dran ist oder nicht, konnte bisher jedoch niemand überprüfen. Denn nur eine Woche später begann der oben erwähnte Streik, welcher noch auf unbestimmte Zeit andauert.
Der Anwalt des Duos, Panagiotis Eleftherioy, bestätigte dies mittlerweile: "Wie viele von euch wissen, befindet sich das Rechtssystem in Griechenland in einem unbefristeten Streik. Diese Streiks werden noch mindestens bis zum 20. Oktober 2012 andauern."
Doch laut Eleftherioy gibt es Hoffnung: "Nach dem griechischen Gesetz muss es spätestens 120 Tage nach einer Festnahme ein Verfahren geben."
Im schlimmsten Falle müssen Ivan Buchta und Martin Pezlar also noch einen weiteren Monat ausharren, bevor sie eine Chance auf eine Anhörung bekommen. Panagiotis Eleftherioy rät allen, die helfen wollen, einen Brief an die Botschaft oder das Außenministerium zu schreiben.
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