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Seth MacFarlane ist bekannt für Serien wie Family Guy, American Dad und The Cleveland Show. Nun versucht der Mann mit den 100 Stimmen den Sprung auf die große Leinwand. Zuerst war jeder natürlich skeptisch ob MacFarlane es schafft einen Spielfilm mit genügend Gags zu füllen, ob es nun letztendlich geklappt hat könnt ihr euch nach einer kurzen Einführung in die Geschichte durchlesen.
Story
John Bennett (Mark Wahlberg) lebt ein unbeschwertes Leben mit seiner Freundin Lori (Mila Kunis) und seinem besten Freund: Ted (Sprecher: Seth MacFarlane) sein Teddybär. Ted wurde damals von John ins Leben gerufen und lebt seitdem mit ihm zusammen. Auch die Öffentlichkeit wurde auf das Phänomen Ted aufmerksam und so wurde aus dem kleinen niedlichen Teddybär ein saufender, kiffender und vorallem rumvögelnder Bär dessen besten Tage schon längst vorbei sind. Aus diesem Grund hockt er nurnoch zuhause rum und versucht seinen besten Freund mit flotten Sprüchen und vorallem viel zum Faulenzen zu animieren. John steckt gerade in einem Dilemma: Will er so mit seinem Leben weitermachen und jeden Tag mit seinem Freund abhängen oder möchte er in Zukunft seinen Fokus auf seine Freundin legen, die schon von ihrem Boss umgarnt wird. Und was zur Hölle wollen eigentlich der verrückte Vater Donny mit seinem Sohn von Ted?
Chris meint:
Family Guy ist nicht nur eine der aktuell lustigsten Zeichentrickserien der Welt, sondern zählt auch mit The Simpsons und South Park zu den bekanntesten der letzten 10 Jahre. Als ich also gehört habe, dass Seth MacFarlane einen Film drehen wird, wusste ich sofort das ich diesen Film lieben werde. Das Lustige hierbei ist aber, dass ich selbst sehr skeptisch war ob ein animierter Teddybär den politisch inkorrekten und vorallem schwarzen Humor der Serien umsetzen kann und nicht eher als Köder für Kinder genutzt wurde, doch genau da wurde ich getäuscht. Das 16er Rating zeigt das wir hier schon eine Menge Schimpfwörter, einiges an Gewalt und Drogen aber vorallem Gags sehen werden die unter der Gürtellinie sind. Da wäre z.B. die Tatsache das Ted von einem kleinen süßen Teddybär zu einem versifften und vorallem kaputten Star mutiert ist, dessen Sinn für Humor leider nicht ganz das Niveau der alten Family Guy-Folgen erreicht und somit im guten, aber nicht grandiosen Bereich liegt. Vielleicht hätte der Humor nochmal eine Schippe derber sein sollen. Ein stumpfer Schlag in die Fresse und eine großer "Haufen" auf dem Fußboden sind noch nicht so derbe das man sich auch nach dem 4-5 Mal darüber lustig machen kann. Dieses bisschen mehr Wucht hinter Gags hat halt gefehlt, was den Film natürlich nicht schlechter macht. Auf der anderen Seite muss ich mich mal wieder als kleiner Fan von Mark Wahlberg outen, der seine gewohnt sympatische Nummer abzieht die ich sogut wie immer passend finde... der Typ mausert sich vielleicht irgendwann mal zu einem richtig guten Schauspieler, oaky wenn man Max Payne jetzt außen vor lässt. Die Rolle der Frau in dem Film übernahm Mila Kunis die ebenso heiße wie auch... okay sie ist heiß, mehr nun auch wieder nicht. Sie hat schon in Friends with Benefits gezeigt das sie sich im Grunde genommen aber nicht vor ihrem Leinwandpartner verstecken muss und konnte auch in diesem Film eine für den Film überzeugende Darstellung abliefern. Neben Mila Kunis, die in der englischen Version von Family Guy Meg Griffin synchronisiert, sind auch zahlreiche andere Synchronsprecher wie Patrick Warburton, Patrick Stewart und Alex Borstein als Darsteller/Stimme vertreten, deswegen noch ein kleiner Bonus von mir. Alles in allem ist der Film schon wirklich sehenswert für alle die mal wieder Lust haben für ca. 100 Minuten mit einem etwas entschärften Family Guy-Humor unterhalten zu werden können sich getrost ins Kino setzen, alle anderen sollten sich NICHT den Trailer anschauen und eher auf etwas kürzeres wie einen Clip oder Babyteaser zurückgreifen in dem vielleicht ein Gag gezeigt wird. Denn echt mal Leute, Trailer für Komödien können jemadem nur den Film kaputtmachen, oder nicht?
(Der Tv-Spot hier unten ist schon ein gutes Beispiel für eine gute Vorschau auf einen ebenso guten Film, na los traut euch... der beißt schon nicht)