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Review # Duke Nukem Forever

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Der Duke ist zurück und er tritt wieder in Alienärsche. Das wir diesen Tag noch erleben dürfen grenzt wirklich an ein Wunder. Ja, ein Gamingwunder gibt es und es hat ganze 14 Jahre gedauert bis unser Wunsch in Erfüllung geht. Duke Nukem liegt in den Regalen und wartet nur von euch Jünglingen gekauft zu werden. Doch schafft es der Duke selbst nach 14 Jahren zu begeistern oder gehört der Sprüche klopfende Macho ins Altersheim?

 

Time to stop pissing around and get this big guy back into action 

Kurz und knapp. Die Aliens sind zurück und entführen alle scharfen Babes und der Duke sieht Rot. Doch auch wenn die Story total banal ist und selbst für Genre verhältnisse mehr als fragwürdig ist, passt sie einfach ins Duke Universum rein. Das liegt zum einen an den Millionen Hommagen an hunderten Filmen und Videospielen, als auch an Dukes coolen Onelinern. Jon St.  John leistet eine tolle Arbeit und seine Stimme gehört zu den ganz großen in der Videospielgeschichte. Das alles bezieht sich natürlich nur auf die englische Fassung vom Spiel. Bei der deutschen Fassung muss man herbe Abstriche machen. Sowohl die Nebendarsteller als auch der Duke sind nicht wirklich gut. Auch wenn Manfred Lehmann, die Stimme von Bruce Willis, dem Duke seine Stimme leiht. Die Nebencharaktere und sogar der Duke selbst kommen nervig und gelangweilt rüber und da fragt man sich schon folgendes: Wieso hat man das Spiel überhaupt auf Deutsch übersetzt? Aber Gott sei Dank kann man alles auf Englisch stellen. Doch Genug von der deutschen Synchro, wie spielt  sich eigentlich der Duke nach 14 Jahren Entwicklung?

 

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Auf die Länge kommt es an

Erstaunlich gut spielt er sich, auch wenn die Mixtur aus Half-Life, Halo und Doom etwas altbacken wirkt. In dieser Form macht er sogar mehr Spass als alle Call of Duty´s der letzten Jahre. Auch wenn die KI der Gegner auf Doom Niveau sind. Wirkliche Highlights im Spiel sind da noch die Bossgegner, haushoch und eklig, doch auch abseits der dicken Bosse, trägt das lineare Level-Design dazu bei, dass ihr das Spiel nicht so schnell aus den Händen lässt. Man steuert  kleine ferngesteuerte Autos mittels Fernsteuerung, dabei lenkt man das kleine Fahrzeug um kleine Rätsel zu lösen. Man kann sogar selber in ein Spielzeug Auto  einsteigen und steuern. Man klemmt sich sogar hinter das Lenkrad eines Monstertrucks und fährt auf Highways und Canyons. Man wird geschrumpft und die Welt um einen herum wirkt plötzlich gigantisch und daraus ergeben sich völlig neue Levels. Man kämpft als geschrumpfter Duke z.B. zwischen Regalen alter Duke Merchandiseartikel und man muss unzählige Geschicklichkeitspassagen überwinden. Die Liste geht endlos weiter. Die Abwechslung im Spiel ist jedenfalls sehr hoch und vom reinen Gameplay schlägt sie die aktuellen Titel wie Homefront, Call of Duty und Co. um Längen.

 

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This is taking forever

Ja, 14 Jahre sind eine lange Zeit. Selbst wenn der Duke vor 4 Jahren rausgekommen wäre , würde er nicht mehr taufrisch wirken. Grafisch wirkt der Duke fast schon antik und das ist wirklich schade. Sowohl auf der Xbox 360 als auch auf der Playstation 3 sieht die Grafik stellenweise echt schlecht aus. Matschige Texturen, Clipping Fehler, Ruckler, Tearing und abgrundtief hässliche Schatten sollten nicht in Dukes Abenteuer vorkommen, doch das alles ist im Vergleich nichts, was die Ladezeiten betrift. Teilweise muss man mehr als eine halbe Minute warten, klingt vielleicht nicht nach viel, doch wenn man oft stirbt fallen sie sehr negativ auf. Auch wenn man nicht gerade gestorben ist, wird man oft mit Ladezeiten bombadiert und das alle 10 Minuten. Auf dem PC sieht der Duke schon viel besser aus und viele dieser Mankos sind dort nicht mehr vorzufinden. Klar sehen die Texturen auch hier noch etwas matschig aus, doch im Vergleich zu den Konsolenfassungen wirkt der Duke deutlich hübscher. Aber trotz all der Kritik an der Grafik, kann man sagen das sie auch ihre Glanzmomente hat. So wirken gerade die "organischen" Bereiche im Spiel, die mit Alienschleim überzogen sind, sehr gut und eklig aus wobei sie sehr positiv an Spiele wie Halo 3 und Prey erinnern. Auch diverse Schattenspielchen und Licheffekte sehen ganz nett aus. Aber im großen und ganzen sieht Duke Nukem Forever alt aus und kommt nicht an Bulletstorm, Killzone 3 & Co. heran.

 

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Ich bin nicht allein, Baby

Hab ihr die 12 bis 15 Stunden Kampangne durch, könnt ihr euch im Multiplayer Modus austoben. Es gibt einige verschiedene Maps, die an längst vergangene Quake und Duken Nukem 3D Zeiten erinnern. Doch auch wenn die Maps eigentlich gut designt sind und auch teilweise aus der Kampagne entnommen wurden, gibt es ein Problem: Das Spiel wird immer noch mit Lags geplagt und das kann auf Dauer nerven, doch abseits der Kritik gibt es nicht viel zu Meckern. Es gibt alle altebekannten Waffen und auch der Jetpack ist anwesend. Im Kern ist ja der Multiplayer ein netter Zeitvertreib auch wenn die Modis sehr begrenzt sind und meist nur durch Duke-typische Namen ersetzt wurden. Das heißt, man bekommt alle Standart Multiplayer Modi serviert wie Dukematch, Team Dukematch, Capture the Babe und Hail of the King sind vertreten, mehr leider nicht. Aber die Hauptmotivation in den Multiplayer Matches besteht darin neue Boni und Goodies freizuschalten. Das hat aber trotz der geringen Modi Potenzial für für lange Spiele Sessions.

 

megaartyArthur´s Fazit:

Auch wenn Duke Nukem Forever nicht perfekt ist, macht es trotzdem Spass. Auch wenn die Grafik nicht gut genug ist und man teilweise durch Schlauchlevels rennt, macht es Spass. Warum? Zum einen liegt es am Duke selbst, der so viel Charm und Humor versprüht das man teilweise nicht weiß ob man noch ein Spiel spielt oder nur einen endlosen Film mit Zitaten und Hommagen an die Popkultur. Auch das Leveldesign ist gut genug um mit aktuellen Spielen mitzuhalten. Im großen und ganzen bekommt man mit Duke Nukem Forever das was man nach 14 Jahren erwartet hat, einen abwechslungsreichen Shooter mit alten Wurzeln, der sich selbst nicht ernst nimmt. Trotz alter Technik ist das Spiel mehr als nur einen Blick wert. Duke, du bist endlich zuhause, auch wenn es 14 Jahre gedauert hat.

 

Das Spiel ist für Xbox 360, PS3 und PC erschienen.

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