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Hi Ho Leute,
Es ist nun schon wieder ein weiteres Jahr vergangen und wir von Gaming Maniac blicken heute am 31. ein weiteres Mal auf genau dieses zurück, natürlich aus der Sicht eines Gamers. Was war unserer Meinung nach das beste Spiel? Was hat uns am meisten Spaß gemacht oder uns emotional in seinen Bann gezogen? Wird es ein Blockbuster-Titel oder ein Indiegame? Fragen über Fragen die wir euch natürlich beantworten wollen, also lest euch unseren Durchblick durch und erfahrt worauf es bei uns ankam.
VORSICHT SPOILER IN FORM VON VIDEOS, WER DIE SPIELE NICHT GESPIELT HAT UND ES NOCH TUN MÖCHTE SOLLTE SICH DIE VIDEOS NICHT ANSCHAUEN.
Chris meint:

5. Alan Wake´s American Nightmare (Plattform: Xbox 360)
Remedy hat es auch dieses Mal geschafft auf die Liste zu kommen, auch wenn es sich diesmal nicht um ein Vollpreis-Titel handelt, aber das tut hier eigentlich nichts zur Sache, denn diese kleine Arcade-Perle verdient ihren Platz. Alan Wake hat es mal wieder geschafft eine spannende kleine Geschichte zu erzählen die an Twilight Zone erinnert, mit einem besseren Gameplay und einer wirklich grandiosen Darstellung von Mr. Scratch. Schon alleine der psychopatische Tanz zu den Klängen von Poets of the Fall´s Happy Song lassen einem die Nackenhaare abstehen. Das einzigste Manko am ganzen? Es war zu kurz... ich will mehr Alan Wake, also bitte Microsoft: Tut etwas dagegen!
4. Far Cry 3 (Plattform: Playstation 3, Xbox 360, PC, Wii U)
Noch vor Jahresende angefangen und in Rekordzeit beendet hört sich ziemlich oberflächlich gespielt an, aber der Schein trügt, denn ich lege das Spiel trotzdem noch immer gerne Zwischendurch rein um mich in diesem Insel AlbTraum wiederzufinden. Mir macht es nämlich wirklich richtig Spaß zu Jagen und dieses Gefühl einfach zu Springen und nicht zu wissen was auf einen zukommt... diese Freiheit von alldem hielt mich bei der Stange. In gewisser Hinsicht, auch wenn ich vielleicht zu viel hineininterpretiere, würde ich sagen, dass Far Cry 3 zeigt wie leichtsinnig unsere noch relativ junge Generation mit ihrem Leben umgeht und wie schnell sich aus einem typischen Spruch wie "YOLO" ein fucking Disaster mit tausenden Toten entwickeln kann. Dieser Lebensstil wird zelebriert und kritisiert, aber alles aus der Sicht einer Person die genau so ein Leben lebt und noch nicht seinen Platz im Leben gefunden hat. Orientierungslos stürzt man sich von einem Abenteuer ins nächste, ohne Ziel aber irgendwie auch nicht. Man muss dieses Spiel erleben um es richtig zu verstehen und vorallem will ich dabei den Antagonisten Vaas hervorheben, denn er ist wirklich fabelhaft. Ich denke mal folgendes Video ist die beste Erklärung:
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3. The Witcher 2: Assassins of Kings (Plattform: Xbox 360, PC)
Es gab wirklich kein westliches Rollenspiel was mich von der Geschichte und den Charakteren her so sehr gepackt hat wie The Witcher 2: Assassins of Kings. Jeder der das Review gelesen hat könnte ganz trocken ankommen und meinen das ich mich als Gewinner der Previewfassung verpflichtet fühle das Spiel auf diese Liste zu packen, aber das stimmt nicht. Kein Rollenspiel verstand es mich so gut zu unterhalten wie The Witcher 2 und der gute alte Geralt von Riva gehört jetzt auch zu einem der coolsten Videospielcharakteren überhaupt, was zum einen an seinen Fähigkeiten und zum anderen an seinen coolen Charakterzügen liegt. Ich muss aber ehrlich sagen das mir nichts mehr einfällt was nicht schon in meinem Review gesagt wurde, außer das man zurzeit ein schickes Pack mit The Witcher 2 und Dark Souls für den schmalen Taler kaufen kann, also 2 grandiose RPG´s die unterschiedlicher nicht sein können, aber in ihrer Qualität sogut wie 80% der restlichen Doppelpacks komplett auseinandernehmen. Also lasst euch auch dieses Spiel nicht entgehen!

2. Catherine (Plattform: Playstation 3, Xbox 360)
Yo yo yo yo yo yo! So ein lässiger Einstieg zu einem wirklich ziemlich unterhaltsamen Spiel. Warum Platz 2? Ganz einfach: Sex, Schafe, Spaß! Die drei S´s sind so unterhaltsam in die Geschichte eingebunden worden das ich heute mit vollkommener Zufriedenheit auf das Spiel und genau diese Momente zurückdenke. Ich wünsche mir deswegen schon eine Art Fortsetzung zum Spiel, sei es auch in Form einer Fortsetzung der Golden Playhouse-Reihe, mir egal solange sie es genauso charmant und vorallem cool darstellen wie Catherine. Die Geschichte rund um Vincent Brooks, der einfach zuviele Probleme hat, und die Puzzle Einlagen, die nicht gerade leicht sind, machen aus dem Spiel ein Erlebnis was so ungewöhnlich und doch so vertraut ist. Viele Momente im Spiel kann man einfach nachvollziehen und die Entscheidungen von mir als Spieler haben einfach so drastische Auswirkungen auf den Ausgang der Geschichte, dass ich mich am Ende nicht gewundert habe am Ende eigentlich der Arsch zu sein, was ich zuerstmal nicht glauben würde aber im Nachhinein schon... irgendwie. Naja, um alles zusammen zu fassen: Catherine ist mal etwas komplett anderes, abseits von Call of Duty und Assassins Creed, lasst euch mal darauf ein und am Ende lernt ihr irgendwie noch was dazu, oder nicht? Ach... ihr wisst was ich meine.

1. The Walking Dead: The Game (Plattform: Playstation 3, Xbox 360, PC, iOS, Max OS X)
Ich als verdammter The Walking Dead-Fan fiebere nicht nur dem Rest der 3. dritten Staffel entgegen die im Februar weitergehen soll, sondern warte irgendwie auf eine weitere Staffel des gerade frisch beendeten Spiels der Telltale-Reihe. Es tut mir wirklich leid, dass ich noch nicht dazu gekommen bin ein Review dazu zu schreiben, aber ich verspreche hiermit das ich es im nächsten Jahr nachreiche, denn dieses Spiel verdient es einfach. Warum? Ganz einfach: Es ist ein Meisterwerk! Es gab viele Spiele die mich als Spieler berührt haben, sei es ein Heavy Rain mit seiner tollen Geschichte und der stimmungsvollen Atmosphäre oder ein Metal Gear Solid mit der besten Inszenierung der Welt und den zahlreichen grandiosen Charakteren... The Walking Dead reiht sich nahtlos in die Riege dieser Top-Titel ein. All die Moment die man mit dem jungen Mädchen Clementine verbringt, alle Entscheidungen die man innerhalb seiner Gruppe von Überlebenden macht, alle Charaktere und die Welt fühlen sich wirklich so organisch an. Bildschirmtode waren plötzlich wichtig, weil ich sie alle kannte, ich sie geführt habe und mit ihnen gelitten habe. Nicht nur Clementine war mir wichtig, ich wollte diese Gruppe durchbringen, und genau das ist der Punkt: Wollte! Ich hab es leider nicht ganz geschafft, also hab ich mir schon ein paar kleine Vorwürfe gemacht und mich gefragt ob ich wirklich alles richtig gemacht habe... aber letztendlich bin ich mit meinem Ergebnis zufrieden, denn das Spiel hat mir vor Augen geführt, dass ich meine Entscheidungen gemacht habe und sie deswegen auch nicht falsch waren. Ich tue das was ich für richtig halte und genau deswegen ist dieses Spiel mein Spiel des Jahres. Bis zum Ende sind meine Handlungen auch meine Handlungen, an keiner Stelle dachte ich mir: "Wieso gibt es keine weitere Möglichkeit?" "Warum kann ich das nicht anders tun". Also Leute, wer auf Adventure mit einer tollen Charakterzeichnung und grandioser Atmosphäre steht, der MUSS zugreifen. Alle anderen sollten es auch tun.
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1. The Walking Dead: The Game (Plattform: Playstation 3, Xbox 360, PC, iOS, Max OS X)