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Bei Spielentwickler und Publisher Capcom übt man sich offenbar in später Einsicht. Bereits seit geraumer Zeit kritisieren Serienfans der ersten Stunde die Richtung, die die einstige Horror-Survival-Marke eingeschlagen hat: Zu viel Action und zu wenig Horror, so lautet die einhellige Meinung vieler Resident-Evil-Veteranen. Entsprechend negative Tendenzen wiesen die Verkaufszahlen der neuesten Serienableger in den vergangenen Jahren auf.
Nun scheint sich jedoch ein Einlenken abzuzeichnen. Im Interview mit mcvuk.com ließ Michael Pattison, früherer Marketing-SVP bei Capcom, verlauten, den nächsten Resident-Evil-Teil wieder mehr auf die Hardcore-Fanbasis ausrichten zu wollen:
"Insbesondere bei Resident Evil 6 haben wir möglicherweise zu viele Inhalte integriert. Es gab Kommentare von Kunden, die das als zu aufgebläht empfanden. [...] Es gab bei [Resident Evil Revelations] einen Aufschrei, dass wir uns mehr auf Survival-Horror fokussieren und nicht zu viele Dinge einbauen sollten, nur um möglichst viele Leute zurrieden zu stellen. Es sieht so aus, dass wir uns nun mit dem nächsten Schritt wieder mehr auf die Core-Fanbase fokussieren werden."
Konkrete Details zu einem möglichen Nachfolger für Resident Evil 6 verriet Pattison aber nicht.
Quelle: Onlinewelten.com